Ausweichmanöver

Ronald, von den Hochsensiblen Österreichern, hat mich durch eine einfache Frage über den Weihnachtsstress zu diesem Artikel bewegt.

Ausweichmanöver

Schon seit Jahren versuche ich, bestimmten Stressfaktoren auszuweichen. Grundsätzlich möchte ich dabei große Menschenansammlungen, Lärm und Reizüberflutung vermeiden.

Während die meisten Menschen zu den Weihnachtsmärkten gehen, verbringe ich die Zeit zu Hause oder in einem ganz normalen Cafe. Dort ist an solchen Tagen oft sehr wenig los, einmal hatten wir sogar das ganze Lokal für uns.

ein Cafe für uns alleine

ein Cafe für uns alleine

Wenn es möglich ist, gehe ich an Tagen vor den Feiertagen nicht mehr einkaufen.

Auch im Sommer versuche ich, gegen den Strom zu schwimmen. Ins Freibad gehe ich an Tagen, an denen es nicht ganz so heiß ist, da ist viel mehr Platz auf der Wiese. An heißen, typischen Badetagen, sitze ich lieber im Garten, oder gehe in ein Museum.

Museen sind an sonnigen Tagen besonders interessant. Die MitarbeiterInnen sind entspannt und haben Zeit um behilflich zu sein. An typischen, regnerischen Museumstagen stört mich das Gedränge, regennasse Jacken und Schirme erzeugen in den meisten Museen eine schlechte Luft und unattraktive Fußböden.

Zur Kirche gehe ich auf keinen Fall zu Weihnachten oder Ostern, wo man kaum einen Sitzplatz findet. Schon eher im Juni oder September, wo keine Traditionen gefeiert werden.

Volksfeste und Wahlveranstaltungen meide ich, ebenfalls „Tage der offenen Tür“, wie sie in vielen Firmen angeboten werden. Das Gratis-Bier ist für AutofahrerInnen sowieso nicht geeignet und die Würstel kosten im Einkauf gar nicht so viel.

Beim Reisen möchte ich auch gerne so ähnlich vorgehen. Jedoch, nur einfach außerhalb der Saison zu reisen, bringt nicht immer die Erfüllung. Einmal war ich im Februar auf den Kanalinseln, da war ich zwar der einzige Tourist, jedoch hatten viele Hotels geschlossen und es gab nur wenige Blumen in diesem Blumenparadies. Im April war ich in Armenien, das war alles andere als eine Fahrt in den Süden. Es war kälter als zu Hause und ich hatte keine Winterjacke mit. Einmal war ich im Mai auf den Färöer Inseln, da gab es zwar fast eine Mitternachtssonne, aber die vielen Wiesen waren noch nicht grün. Hier muss ich also noch dazu lernen.

Jetzt bin ich aber schon gespannt auf Eure Reaktionen, auf Eure Erfahrungen und Tipps.

ein HSM freut sich über Dein "like it" :)

ein HSM freut sich über Dein „like it“ 🙂

Möchte diesen Artikel auch auf meinem Blog über das Einfache Leben veröffentlichen. Dort geht es ja auch darum, etliche Dinge wegzulassen.

Mit lieben Grüßen,

Leopold

 

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