3 Fragen zur Europawahl

Über mehrere Ecken haben wir ein politisches Statement zugeschickt bekommen. Verfasst von einer Lehrerin aus Oberösterreich. Spontan sind mir dazu 3 Fragen eingefallen, welche ich in Form von Kommentaren öffentlich stellen möchte.

Öffentlich, weil ich zwar nicht die Meinung der Autorin teile, aber finde, dass dieses Thema wichtiger zu besprechen wäre als viele andere Themen der gängigen Nachrichten.

……………. offener Brief einer Lehrerin …………..

Liebe  verantwortliche Landes- und Bezirksschulräte, liebe  Politiker und liebe Journalisten der diversen  österreichischen Zeitschriften und des ORF  Wenn  wir in Österreich nicht mehr  „Grüß  Gott“ sagen dürfen, gibt  es nur eine Alternative: Wem  dieses „Grüß Gott“ nicht gefällt, der muss es ja nicht  sagen, aber wem es stört,  dass  Österreicher  untereinander „Grüß Gott“ sagen, der hat das  Recht,  Österreich  zu verlassen  und  sich in einem anderen Land niederzulassen !

  Schön  langsam sollten auch wir in Österreich wach werden  !!!

 Zu  Schulbeginn wurden in Linzer Schulen die Kinder von  ihren  Klassenvorständen informiert, wie man sich in  der  Gesellschaft zu verhalten hätte.    Grüßen,  Bitte und Danke sagen, einfach höflich und freundlich  sein.

 Weiters  wurde ihnen aber auch mitgeteilt,  dass  das bei uns in Oberösterreich so vertraute   „Grüß  Gott“  nicht  mehr verwendet werden  darf, da  das die muslimischen Mitschüler beleidigen  könnte.

 Dazu  kann man als Otto Normalbürger eigentlich nichts  mehr  anfügen und nur mehr den Kopf schütteln.  Ich  kann’s gar nicht glauben. Ist aber wahr.  Ihr  könnt Euch gerne in Linz in den Volksschulen  erkundigen.

EINWANDERER  UND NICHT DIE ÖSTERREICHER
SOLLEN  SICH ANPASSEN !!!

Ich  bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken  macht darüber, ob  wir irgendein Individuum oder seine Kultur beleidigen  könnten.
Die  Mehrheit der Österreicher steht patriotisch zu unserem  Land. Aber  immer und überall hört man Stimmen angeblich  ‚politisch korrekter‘  Kreise,  die befürchten, unser Patriotismus könnte andere  beleidigen. Versteht  das bitte nicht falsch, ich bin keineswegs gegen  Einwanderung; die  meisten Einwanderer kamen nach Österreich, weil sie sich  hier ein  besseres Leben erhofften.
Es  gibt aber ein paar Dinge, die sich Neuankömmlinge, und  offenbar auch  hier Geborene, unbedingt hinter die Ohren schreiben  sollten.
Die  Idee von Österreich als multikultureller Gemeinschaft  hat bisher  nur  eine  ziemliche Verwässerung unserer Souveränität  und  unserer nationalen Identität geführt.

 Als  Österreicher haben wir unsere eigene Kultur,  unsere  eigene Gesellschaftsordnung, unsere  eigene Sprache und unseren eigenen Lebensstil.  Diese  Kultur hat sich während Jahrhunderten entwickelt  aus  Kämpfen, Versuchen und Siegen von Millionen  Männern und Frauen, die  Freiheit suchten.

  Wir  sprechen hier Deutsch,  nicht Türkisch, Englisch, Spanisch,  Libanesisch,  Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch,  oder  irgend eine andere Sprache. Wenn  Sie also Teil unserer Gesellschaft werden wollen,  dann  lernen Sie gefälligst die deutsche  Sprache!

‚Im  Namen Gottes‘ ist unser nationales  Motto.

  Das  ist nicht irgendein politischer Slogan der rechten  Parteien.

Wir  haben dieses Motto angenommen, weil christliche Männer  und  Frauen diesen Staat nach christlichen Prinzipien  gegründet  und entwickelt haben. Es  ist also auch nicht abwegig, dies an den Wänden  unserer  Schulen mit einem Kreuz zu manifestieren.
Wenn  Sie sich durch Gott beleidigt fühlen, dann schlage ich  vor, Sie  wählen einen anderen Ort auf der Welt als Ihren neuen  Wohnsitz, denn  Gott ist nun mal Teil unserer österreichischen  Kultur.

Wenn  Sie das Kreuz in der Schule empört,  oder  wenn Ihnen der christliche Glaube  nicht gefällt oder  wenn Sie nicht bereit sind, die  in Österreich geltenden Gesetze   einzuhalten,  dann  sollten Sie ernsthaft erwägen, in einen anderen Teil  dieses  Planeten zu ziehen, er ist groß  genug.

Wir  sind hier glücklich und zufrieden mit unserer Kultur  und  haben nicht  den  geringsten Wunsch, uns groß zu verändern.    Es  ist uns auch völlig egal, wie die Dinge dort liefen, wo  Sie herkamen.

Dies  ist

 UNSER  STAAT, UNSER LAND, und UNSERE LEBENSART,

  und  wir gönnen Ihnen gerne jede Möglichkeit, dies alles  und  unseren Wohlstand mit uns zu genießen.
Aber  wenn Sie nichts anderes tun als reklamieren, stöhnen und  schimpfen über  unsere Fahne, unser Gelöbnis, unser nationales Motto  oder unseren Lebensstil,  dann möchte ich Sie ganz dringend ermutigen,  von  einer anderen, großartigen österreichischen Freiheit  Gebrauch zu  machen, nämlich vom

 ‚RECHT  UNS ZU VERLASSEN, WENN ES IHNEN NICHT  PASST!‘

Wenn  Sie hier nicht glücklich sind, so wie es ist, dann  verlassen Sie uns!
Wir  haben Sie nicht gezwungen, herzukommen.
Sie haben  uns darum gebeten, hier bleiben zu dürfen.

Also  akzeptieren Sie gefälligst das Land,  das  SIE akzeptiert hat.

Eigentlich  ganz einfach, wenn Sie darüber nachdenken, oder?

………….. Ende des Textes der Autorin …………..

 So kurz vor der Europawahl würde mich wirklich interessieren, wie die 10 antretenden Parteien zu einem so patriotischen Text stehen.

(kleo)

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4 Antworten zu 3 Fragen zur Europawahl

  1. kleedorfer schreibt:

    Frage Nummer 1: Woher stammt dieser Gruß „Grüß Gott“ eigentlich? Was bedeutet er, wird Gott dadurch geehrt oder der Name Gottes unachtsam ausgesprochen? Immerhin gibt es das 3. Gebot: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.(2. Mose 20, 1-7) Diese Frage beschäftigt mich besonders dann, wenn aus dem „Grüß Gott“ ein „s´God“ oder „s´gott“ wird.

  2. kleedorfer schreibt:

    Frage Nummer 2: Ist die österreichische Kultur wirklich auf Gott gegründet? Welche Belege gibt es dafür? Von den derzeitigen Politikern gibt es wenige die sich öffentlich zu Gott bekennen. War das früher anders? Ja, es gibt viele Traditionen, aber was in unserer Kultur und Lebensart wird wirklich in Verantwortung vor Gott gelebt? Sprüche 14,34 … Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist die Schande der Völker …

  3. kleedorfer schreibt:

    Frage Nummer 3: Wie können wir wirklich gut mit Fremden, Zuwanderern und Flüchtlingen umgehen? Die Fremden werden oft mehrmals im gleichen Satz genannt wie Witwen und Waisen: Jeremia 7,6 … den Fremden, die Waise und die Witwe nicht unterdrückt, kein unschuldiges Blut an diesem Ort vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem Unheil …
    Würden mir vielleicht sogar Fremde hier schreiben, wie es ihnen geht in Österreich?

    • kleedorfer schreibt:

      gerade habe ich wieder einen Vers gelesen, der auch zum Thema passt: 3. Mose 19,34 … Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der bei euch als Fremder wohnt; du sollst ihn lieben wie dich selbst …

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