Hamid und Kinza

Patricia St. John

Hamid und Kinza

ISBN: 978-3-89397-567-9

kleozeitungDieses Buch nimmt uns mit auf eine Reise nach Marokko. Obwohl keine Ortsnamen erwähnt sind, erfahren wir von einem Dorf am Fuße des Atlas-Gebirges. Und einer Stadt, die mit ihren weiß getünchten Häusern ebenfalls an einem Berghang liegt.
Hamit lebt dort mit seiner Familie. Ursprünglich waren sie sechs Kinder, drei davon waren bereits im Kleinkindalter gestorben. Als der Vater auch noch starb, musste die Mutter in der Not ein zweites Mal heiraten. Der Stiefvater nahm die Kinder mit in die Ehe um sie als Arbeitskräfte im Haus und auf den Feldern zu haben. Als das Baby Kinza heranwächst, bemerkt die Mutter als erstes, dass sie blind ist. Für den Stiefvater kommt nur eines in Frage. Kinza an einen Bettler zu vermieten, damit sie auch zu dem Familieneinkommen beiträgt. Die Situation verschlimmert sich, als der Bettler in eine große Stadt ziehen und Kinza ganz kaufen möchte. Die arme Mutter bittet ihren Sohn Hamid um Hilfe, er möge seine Schwester entführen und sie in die Stadt zu einer englischen Krankenschwester bringen. Bei dieser durfte sie selbst vor vielen Jahren Hilfe erfahren und dort sieht sie die einzige Hoffnung für ihre Tochter.
Das Buch ist keine wahre Geschichte an sich. Diese Krankenschwester gab es aber wirklich und sie hat ganz viele Geschichten der notgeplagten Landbevölkerung Marokkos zusammengeführt um dieses berührende Buch zu schreiben.

(kleo)

.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s