Revitalisierung alter Häuser

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Es ist nicht die nostalgische Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Vielmehr der Wunsch, Gutes aus der alten Zeit zu entdecken und zu bewahren.
Zu diesen wertvollen Gütern gehören vielleicht zuerst die vielen alten Häuser in unserem Land, welche vor dem Abriss gerettet und in neuem Glanz erstrahlen sollen.
Das Steirische Volksbildungswerk hat sich dies zur Aufgabe gemacht. Aus diesem Grund gab es am Samstag eine Fachexkursion, wo mehrere dieser Bauprojekte besucht werden konnten.
Unter der fachkundigen Leitung von DI Dr. Alexander Schmiderer gab es jeweils spannende Vorträge, Erfahrungsberichte und Gedankenaustausch. Zielpublikum waren Fachleute aus der Baubranche, interessierte Laien und vor allem auch Menschen, welche selber im Besitz eines alten Hauses sind und dieses nach heutigem Stand bautechnisch richtig sanieren wollen. Hier geht es durchaus um einen „denkmalgeschützten Ansatz“.
Besonders für die Hausbesitzer war es wichtig, ehrliche Informationen über die Kosten zu bekommen. Heraus kam dabei, dass oftmals die Arbeitszeit den größten Aufwand darstellt und die Materialkosten sich in Grenzen halten. Daher sind viele darauf bedacht, so viel wie möglich selber zu machen.

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Als ersten Schritt wird immer die Renovierung des Daches empfohlen, danach die der Fenster. Somit ist das Haus von außen geschützt und die langsame Revitalisierung kann beginnen.

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Langsam auch aus dem Grund, um während des Arbeitens noch so manche ungeahnte Schätze zu entdecken. Oftmals gibt es in den dicken Wänden kleine Nischen oder zugemauerte Fenster, welche die Wohnungen sehr lieblich werden lassen.

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Da es meist keinen sterilen Plan für die Revitalisierung gibt, wird manchmal erst ganz zum Schluss entschieden, welcher Raum wofür verwendet wird.Oftmals wurde erst beim Renovieren klar, ob die erste Bausubstanz aus dem 18. oder vielleicht schon aus dem 16. Jahrhundert stammt.

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Mit der heutigen Technik ist es möglich, das Dach zu heben, eine Decke zu senken, umfallende Mauern zu stützen und vor allem die Feuchtigkeit nach draußen zu bringen.

Vor allem im Badezimmer ist diese Kombination von alt und neu am besten zu erkennen und zu genießen:

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Während des ganzen Tages wurden auch Tipps und Adressen ausgetauscht. Wer kennt einen Tischler, welcher alt-aussehende Fenster machen kann, wer kennt Zimmerleute, die mit Freude altes Holz behandeln möchten, wer kennt Menschen, welche den Marokkanischen Tadelakt verputzen können?
DI Dr. Schmiderer und auch Mag. Gerald und Sylvia Gölles vom Steirischen Volksbildungswerk möchten auch nach der Exkursion weiter informieren, beraten und zum Revitalisieren ermutigen. Viele fertige Projekte zeigen, dass die Wohnqualität in alten Häusern eine ganz besondere ist.

Steirisches Volksbildungswerk: http://www.volksbildung.at/
DI Dr. Schmiderer: http://www.weiterbauen.at/?page_id=167

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(kleo)

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