Die „Rabbi Löw Synagoge“ in Mikulov

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Die obere Synagoge in Mikulov, auch bekannt unter dem Namen „Rabbi Löw Synagoge“ ist eine gute Möglichkeit, um überhaupt einmal eine Synagoge zu besuchen.

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Komplett renoviert beinhaltet sie heute ein Museum über die Geschichte der Juden in Mikulov, in Mähren, später in ganz Tschechien. Mikulov war so etwas wie ein Zentrum der Juden, sowohl in religiösen Fragen als auch in der Bildung.

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Im 19. Jahrhundert gab es in dieser kleinen Stadt 12 Synagogen, zu dieser Zeit stellten über 3000 Juden in Mikulov etwa 40% der Bevölkerung.

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Ebenfalls bedeutend war aber vielleicht das 16. Jhdt. wo der, später als Prager Rabbi Löw bekannt gewordene, Gelehrte Jehuda Ben Bezal´el Löw für 20 Jahre lebte und lehrte.
Ähnlich wie die Täufer, mussten die Juden ebenfalls von Wien und Niederösterreich fliehen und fanden Zuflucht beim Adelsgeschlecht der Liechtensteiner, welche in Mikulov regierten.

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Heute gibt es weder Täufer noch Juden in Mikulov, zumindest nicht in den Mengen, dass sie bekannt wären.
Eine Überraschung gab es dann doch. Kurz vor der Abfahrt hörten wir jüdische Lieder, gesungen auf hebräisch. Um die Ecke kam eine Gruppe von etwa 100 Juden, alle in typischer Kleidung, angeführt von einigen Musikern.

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Ich hielt sie an und erfuhr, dass sie allesamt aus Brooklyn waren.

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Auf der Suche nach ihren Wurzeln, besuchten sie den jüdischen Friedhof in Mikulov. Mit seinen 4000 Grabsteinen gehört dieser zu den größten Europas überhaupt.

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(kleo)

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