Israel 2016, Tag 2

18.07.2016 (Tag 2)

Nach einer erholsamen Nacht werden wir um 9 Uhr vom lauten Baustellenkrach geweckt. Keine 100 Meter von unserem Zimmerfenster entfernt wird nämlich seit 2015 eine U-Bahn-Station für Tel Avivs erste U-Bahn-Linie gebaut. Über eine U-Bahn in Tel Aviv wird seit 1892 diskutiert – noch länger  als über die Umfahrung in Weiz. 1967 hat man bereits die erste Haltestelle eröffnet – doch ohne U-Bahn. Angeblich soll 2021 der erste Zug fahren … Nach dem leckeren und etwas fremdartigen Frühstück begeben wir uns in Richtung „Old Jaffa“, der Altstadt. Jaffa war früher eine eigene Stadt, von der sich das heutige Tel-Aviv ausbreitete.

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Aus dem historischen Jaffa hat sich in den letzten 100 Jahren Tel Aviv entwickelt.

Man merkt es auch ganz deutlich an den alten, orientalisch aussehenden Gebäuden. Als wir hinter den Häusern Jaffas das Mittelmeer erblicken, sind wir überwältigt von dem wunderschönen Anblick.

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Der Blick aufs Mittelmeer in Tel Aviv

Trotz gefühlten 40 Grad versuchen wir alles so gut wie möglich zu genießen. Als wir dann wieder auf dem Weg zu unserer Unterkunft sind, ist der Vormittag auch wieder vorbei. Doch auf dem Rückweg meldet sich auch schon unser Magen, und so suchen wir ein Restaurant auf. Es ist gar nicht so einfach, für uns beide etwas zu finden, das unserem Geschmack entspricht. Doch dann entdecken wir ein nettes Restaurant, wo wir einen Griechischen Salat zu uns nehmen. Nach dieser Stärkung sowie einer kurzen Pause im Hostel, geht es mit dem Stadtbus Richtung Norden der Stadt zur „Shenkin Street“, einer bekannten Einkaufsstraße. Wir gehen über den „Carmel Market“ zum „Dizengoff Center“. Dieses ist ein riesiges Einkaufszentrum, doppelt so groß wie Seiersberg. Hier drinnen vergisst man leicht, dass man sich in Israel befindet. Man könnte auch meinen, in London oder New York zu sein. Auch hier vergeht logischerweise die Zeit viel zu schnell. Als wir uns schließlich durch den riesigen Shopping-Zirkus gewühlt hatten, ist es draußen bereits dunkel.

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Neben dem modernen Einkaufszentrum gibt es auch noch viele Straßenmärkte.

Doch müssen wir noch unbedingt zum „Dizengoff-Square“, dem Stadtkern Tel Avivs mit dem Brunnen als Wahrzeichen. Umgeben ist der Platz von einigen Luxus-Hotels sowie einigen Bars und einem Kino. Nachdem wir uns auch von diesem Viertel einen kurzen Eindruck verschafften, und Raffael so gut wie jeden Winkel fotografierte, geht es wieder zurück zum Appartment. Somit ist auch unser zweiter Tag bereits Geschichte!

Text: Michael Wagner    Fotos: Raffael Reithofer

(kleo)

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