Israel 2016, Tag 4

20.07.2016 (Tag 4)

Obwohl unser Zimmer m „Tiberias Hostel“ ziemlich klein ist, fühlen wir uns dennoch sehr wohl. Wir stehen um ca. 9 Uhr auf und gehen hinunter in den Frühstücksraum. Auch hier ist – genau wie in Tel Aviv – Selbstbedienung angesagt., und wir holen uns die internationalen Leckerbissen auf unseren Tisch. Auch hier hört man auf den Tischen um uns viele verschiedene Sprachen durcheinanderreden. Nachdem wir nach dem Frühstück zum Postamt gehen, um Geld zu tauschen, setzen wir uns in unser Mietauto. Heute machen wir nämlich eine Rundfahrt um den See Genezareth mit einigen Zwischenstopps. Bei einer Außentemperatur von 40 Grad und einer Seehöhe (oder besser gesagt: „Seetiefe“) von Minus 200 Meter sind wir sehr dankbar für die Klimaanlage. Unser erster Halt ist der historische Ort Kapernaum. Dieser Ort kommt im Neuen Testament sehr häufig vor. Jesus hat hier vor rund 2000 Jahren viele Wunder gewirkt. Diese historische Stadt ist heute aber eher eine Art Tourismusattraktion.

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In Kapernaum hat Jesus einige Zeit gewohnt.

Wir gehen durch das Tor in die „Town of Jesus“, wie es am Tor angekündigt wird. Neugierig sehen wir uns die uralten Ausgrabungsreste der Synagoge an. Außerdem steht daneben ein nachgebautes Haus des Petrus, welches wir von innen betrachten. Man hat von hier übrigens einen wunderschönen Blick auf den See.

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Der See Genezareth liegt 200 Meter unter dem Meeresspiegel …

Wir verlassen Kapernaum und halten noch kurz im ca. 2 Kilometer entfernten Tabgha an, um uns die sogenannte Petruskirche (oder auch Primatskapelle) anzusehen. Dann fahren wir weiter an die Ostküste des Sees. Während der Fahrt bewundern wir die nahegelegenen Golanhöhen, welche die Grenze zu Syrien bilden. Unser nächstes Ziel ist das Naturbad „Zelon“, wo zwar das Baden selbst gratis ist, dafür muss man für den Parkplatz ziemlich viel bezahlen. Der ca. 30 Grad warme See Genezareth ist für uns zwar keine Abkühlung, aber genossen haben wir den erstaunlich sauberen See dennoch sehr. Als wir ans Buffet gehen, um uns einen kleinen Snack zu holen, gehen wir mitten durch ein paar dutzend Soldaten samt Gewehren durch, die sich ebenfalls einen Tag Auszeit von ihrem Einsatz in Jerusalem gönnen. Ein seltsames Gefühl für uns Touristen aus Österreich. Nach einem Badevergnügen von ungefähr drei Stunden machen wir unsere Seerunde komplett und fahren mit dem Auto am See entlang wieder zurück nach Tiberias. Auf der Fahrt genießen wir auf Radio Beirut schwungvolle „Mizrahi-Musik“, die wir immer als „Wüstenmusik“ bezeichnen.

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und ist somit der tiefstgelegene Süßwassersee der Erde.

Am Abend machen wir in Tiberias noch einen Rundgang und schlendern durch den quicklebendigen Strandmarkt hindurch. Hier ist ein ziemlich großer Menschenauflauf. Wir entscheiden uns, im Restaurant „Big Ben“, ca. 100 Meter vom Seeufer entfernt, zu speisen. Somit war auch dieser Tag wieder schnell vorbei.

Text: Michael Wagner    Fotos: Raffael Reithofer

(kleo)

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