Gratis Bücher an der WU Wien

Besonders beeindruckend finde ich die Gebäude der Wiener Wirtschaftsuniversität. Verschiedene Stilrichtungen kombiniert mit neuester Technik und naturnahen Gartenanlagen ergeben einen interessanten Gebäudekomplex.

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Klar sichtbar ist auch ein Mahnmal welches an die Vertreibung jüdischer Fakultätsmitgliedern während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert.

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Ganz im Trend der Zeit gibt es auch Bücher gratis, einladend präsentiert in der „Free Library“, gleich gegenüber der riesigen Bibliothek.

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In dieser „Free Library“ gibt es sowohl Fachliteratur für die StudentenInnen, als auch Lesestoff für die Pausen. Rundherum gibt es ja einige kreative Sitzgelegenheiten.

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An sonnigen Tagen ist die WU Wien ein Ausflugsziel, für Liebhaber moderner Architektur sollten die Gebäude in jeden Reiseführer aufgelistet werden.

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Reformation und Gegenreformation

Im Feuerwachturm von Sopron fand ich eine interessante Gedenktafel:

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Offensichtlich war die Gegenreformation unterschiedlich stark, so dass Johann Wohlmuth 1674 von Sopron (oder von Rust?) fliehen mußte und 12 Jahre später doch wieder nach Westungarn zurückkehren konnte.

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Der Feuerwachturm und überhaupt die Altstadt von Sopron ist sehr sehenswert. Waren es doch die BürgerInnen der Stadt, welche 1921 für den Verbleib bei Ungarn stimmten, während das Burgenland das 9. österreichische Bundesland wurde.

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Auch der Ausblick vom Feuerwachturm ist ein Erlebnis, die Stadt von oben zu sehen und bei schönem Wetter die Rax in Niederösterreich so klar vor Augen zu haben.

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Ferienhaus in Bernstein

Einem aufmerksamen Gast im Café Postkastl

verdanken wir die Besichtigung eines weiteren Schatzes in Bernstein.

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„Für den Fall, dass wir einmal eine außergewöhliche Übernachtung in Bernstein brauchen würden, gäbe es da ein Schmuckstück“ – so deren einladende Worte.

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Zufällig sei der Besitzer ein Verwandter und zufällig kam dieser gerade nach Hause.

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So erhielten wir eine fachgerechte Führung durch das Haus, welches im Jahr 1744 als Schüttkasten erbaut wurde. Ein Foto an der Wand zeigt den ursprünglichen Zustand und daher ist es kaum vorstellbar, wie die Familie Meichenitsch so ein Wertobjekt daraus herstellen konnte.

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Bei einem Aufenthalt soll der Eindruck der guten alten Zeit vermittelt werden, und doch sollte es an keiner Bequemlichkeit fehlen. Fußbodenheizung gibt es ebenso wie eine moderne Dusche. Die Betten sind fast so alt wie das Gebäude, doch liegt man auf modernen Gesundheitsmatratzen.

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Vom Balkon aus hat man einen schönen Blick auf ein grünes Tal, dem sogenannten Graben von Bernstein. Zum Haus gehört ein Kräutergarten, wo Gäste sich bedienen können. Und sollte das Haus gerade am Wunschtermin belegt sein, gibt es eine ebenso originelle Ausweichmöglichkeit.

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Als Teil einer ehemaligen Fabrik wurde eine ideenreiche Ferienwohnung gestaltet.

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Wo einst Edelserpentin zu Ziergegenständen verarbeitet wurde, gibt es heute die Möglichkeit, die moderne Welt mit Nostalgie zu verzieren.

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Herzlich willkommen im Schüttkasten Meichenitsch, wir hoffen, dass wir dieses Angebot selber einmal nutzen dürfen.

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Café Postkastl in Bernstein

Zur Burg Bernstein gehörend bietet das Café Postkastl ein besonderes Flair.

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Während die Burg selber zur kalten Jahreszeit geschlossen ist, kann man im Café Postkastl die Atmosphäre längst vergangener Zeit atmen.

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Heimelig warm geheizt mit einem kleinen Holzofen bietet das Café einen großen Wohlfühlfaktor. Auch die Bedienung ist von Freundlichkeit geprägt.

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Die köstlichen, auf der Burg erzeugten Mehlspeisen schaffen es natürlich auch in meinen Naschsachen-Blog 🙂

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Das Café Postkastl bietet somit ganzjährig einen idealen Aufenthalt für Reisende auf der Bernsteinstraße.

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Wien gedenkt der Reformation

Auf Entdeckungsreise in Wien.

So manche Straßennamen und Gedenktafeln erinnern an die Reformation.

1070 Wien: Die Taubergasse erinnert an Caspar Tauber, einem der ersten Protestanten in Wien.

4 von der geschichtlichen zur persönlichen Reformation

1010 Wien, Dr. Karl Lueger Platz: Eine Gedenktafel für Dr. Balthasar Hubmaier, einem Theologen der jungen Täuferbewegung.

2 bekannte Persönlichkeiten der Täufer

1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19: Eine Gedenktafel für Konrad Grebel, dem ersten bekannten Täufer der Neuzeit.

3 Geschichte der Täufer neu aufgerollt

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95 Thesen für 2017

Eine Buchempfehlung zum Reformationsjubiläum:

Lothar Gassmann

95 Thesen für 2017

500 Jahre nach Luthers Reformation ein Ruf zur Neuen Reformation

ISBN: 978-3-944834-01-6

151.jpgGeboren und aufgewachsen war Lothar Gassmann in der Römisch Katholischen Kirche. Mit 18 Jahren fand er zum lebendigen Glauben an Jesus Christus und wechselte aus Überzeugung in die Evangelische Landeskirche, das war im Jahr 1977. Dort schien ihm so vieles biblisch, weil doch Martin Luther die Bibel als Wort Gottes wiederentdeckte. 22 Jahre verbrachte er dann in der Evangelischen Landeskirche, studierte Theologie und war für 2 Jahre auch ein sogenannter Vikar. Doch auch hier kamen ihm Zweifel. Wie weit hatte sich die Evangelische Kirche von der Reformation entfernt? Und war Luther überhaupt den ganzen Weg gegangen? Ein wichtiges Thema wurde für Gassmann die Taufe, wo die Protestanten die katholische Säuglingstaufe übernommen hatten. Aber der Autor bemerkte auch noch viele andere Unterschiede zwischen dem theoretischen Glaubensbekenntnis und den Praktiken in den Kirchengemeinden. Anfangs wollte er die Kirche nicht verlassen, vielmehr prägte er den Satz “Auftreten statt Austreten”. Aber hier musste er merken, dass er selbst als Gelehrter keine Chance hatte, eine neue Reformation zu bewirken. So blieb ihm nichts übrig, als noch einmal eine Kirche zu verlassen. Betonen möchte er, dass er nicht die Gemeinschaft der Gläubigen verlassen hat, sondern die Institution der Evangelischen Kirche.

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Von Rom zu Christus

Richard Bennett und Martin Buckingham (Hrsg.)

Von Rom zu Christus

(Katholische Priester finden die Wahrheit – Band 2)

keine ISBN, Verlag: CLKV

150Ein Sammlung der Lebensgeschichten von 25 Männern. Alle 25 sind ehemalige Priester der Römisch Katholischen Kirche. Viele von ihnen kommen aus Italien, andere aus Irland, Indien, Polen und sogar aus Simbabwe. Alle von ihnen sind bereits im Alter von 10 bis 12 Jahren ins Priesterseminar gekommen. Sie wurden zum Teil nach den strengsten Regeln in katholischen Orden erzogen. Und doch, als sie um die 40 waren, mehr als 10 Jahre als Priester dienten, wurden sie die Zweifel nicht los. Dank des Lesens in der Bibel fanden sie Ruhe und inneren Frieden. Dabei entdeckten sie aber zum Teil große Lehrunterschiede zwischen der Bibel und des katholischen Theologiestudiums. Große Unterschiede auch bezüglich der kirchlichen Praktiken. Alle 25 verließen auf eigenen Wunsch die Kirche, was für die meisten jedoch eine sehr schwere Entscheidung war. In Italien zum Beispiel ist im Lateranervertrag von 1929 geregelt, dass ehemalige Priester keine Arbeit im öffentlichen Dienst bekommen dürfen. Also weder als Lehrer noch als Beamte. So standen die meisten von ihnen mittellos auf der Straße, geholfen wurde ihnen von wenigen Freunden, sonst ernteten sie viel Spott und Schande. Aber ihr Glaube an Jesus Christus war nun lebendig, frei und nur vom Wort Gottes getragen. Getragen wurden sie auch von Gott, für den sie eine sichere Anstellung aufgaben um ganz ihm zu vertrauen.

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