Wünsche an den neuen Bundeskanzler

Wahlen kommen auf uns zu und wieder stellt sich uns die Frage, wen wir wählen sollen. Im 5. Buch Mose habe ich nun Kriterien gefunden, nach welchen ein König leben soll. Ob jetzt König, Präsident, Premierminister oder Bundeskanzler, ich denke dass alle diese Positionen die gleiche Aufgabe haben. Wie die Wortbedeutung von „Prime Minister“ gut zum Ausdruck bringt, sollte dieser Mensch doch der „Erste Diener“ des Volkes sein. Dieser König sollte nun folgenden Kriterien entsprechen:

  • Er soll sich nicht viele Pferde anschaffen. (Interessant dass die Motorleistung eines Autos in Pferdestärken gemessen wird.)
  • Er soll sich nicht viele Frauen anschaffen.
  • Er soll sich nicht übermäßig Silber und Gold anschaffen.
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Wozu braucht ein Präsident einen Palast?

Vielmehr soll sich der König

eine Abschrift des Gesetzes Gottes in ein Buch schreiben und alle Tage seines Lebens darin lesen.

Warum?

  • Um Gott zu fürchten, um alle Worte des Gesetzes und dessen Ordnungen zu bewahren und zu tun!
  • Damit sein Herz sich nicht über die anderen Menschen erhebt.

Wenn ein König das tut, bekommt er sogar ein Versprechen von Gott:

Er selber und sogar seine Söhne können dadurch die Königsherrschaft verlängern.

(Nachzulesen und zu überprüfen in: 5. Mose 17,15-20)

Das also würde ich mir vom neuen Bundeskanzler wünschen und so einen Menschen würde ich sofort wählen. Auch würde ich diese Worte sehr gerne allen Königen, Präsidenten und Bundeskanzlern zukommen lassen. Man braucht ja nur das Wort Präsidentenpalast in eine Foto-Suchmaschine eingeben und schon sieht man, wie wenig dieses Gebot Gottes eingehalten wird.

(kleo)

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Leopold Bloom

Bis jetzt habe ich den Roman „Ulysses“ von James Joyce noch nicht gelesen. Ein Freund hat jedoch nach einem Besuch in Dublin von dessen Bedeutung für die Irische Hauptstadt gesprochen. Die Namensgleichheit mit der Hauptfigur Leopold Bloom lies in mir diesen Wunsch entstehen. Nun waren wir vor ein paar Tagen in Szombathely und begegneten dieser Geschichte wieder. Der fiktive Vater von Leopold Bloom stammte aus dieser westungarischen Stadt. Ob Joyce auf seinen Reisen nach Triest erfuhr, dass am Hauptplatz von Szombathely eine Familie Blum wohnte, bleibt offen.

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Seit 1994 findet nun auch hier ein sogenannter Bloomsday statt, welcher sich zu einem alternativen Kulturprogramm entwickelt hat. Mal schauen, ob es möglich ist, diese Stadt am 16. Juni 2018 wieder zu besuchen.

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Die Gedenktafel für einen anderen Mann ist mir auch noch aufgefallen: Almasy Laszlo

2 weitere Wörter auf der Tafel konnte ich auch noch lesen, Afrika und Pilota. So wußte ich mit Bestimmtheit, dass es sich hier um die echte Person handelt, die für den Roman und Film „Der englische Patient“ die Hintergrundidee lieferte.

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(kleo)

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zurück im Kaufhaus Hellmer

Da wo früher einmal das Kaufhaus Hellmer war, gibt es heute ein kleines Einkaufszentrum, die sogenannte Marktgasse. Teil dieser Marktgasse ist auch ein kleines Veranstaltungszentrum, das novum Stockerau.

Am 30. September darf ich in diesem novum eine Buchausstellung machen. Als ehemaliger Mitarbeiter vom Kaufhaus Hellmer darf ich also sagen:

„zurück im Kaufhaus Hellmer“

Über Euren Besuch bei dieser Buchausstellung würde ich mich sehr freuen. Besonders natürlich auch, wenn ehemalige KollegenInnen von Hellmer kommen würden 🙂

Stockerau

Vielleicht bis bald, mit lieben Grüßen, Leopold

(kleo)

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Kaufhaus Hellmer, Stockerau

Das Kaufhaus Hellmer in Stockerau existierte noch vor der Zeit des Internets, deshalb gibt es auch kaum Einträge darüber.

Hellmer Stockerau

Nach meiner Lehrzeit, die ich ebenfalls auf diesen Seiten beschrieben habe, konnte ich gleich Zivildienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau machen.

Wie mit 14, war auch noch mit 19 Jahren die große Frage was ich arbeiten sollte.

Beworben hab ich mich bei der Firma Hellmer als Monteur im Einrichtungshaus. Heute muß ich darüber schmunzeln, daß ich in vielen Firmen nie das gemacht habe, wofür ich mich ursprünglich beworben habe. Im KHM Wien zum Beispiel hab ich mich als Portier beworben, gearbeitet hab ich dann im Shop. Auf der MV Doulos hab ich mich als Buchhändler beworben, gearbeitet hab ich dann als Sicherheitsmatrose.

So auch bei der Firma Hellmer. Herr Dr. Hellmer persönlich hat mich am 1. Arbeitstag gebeten, zunächst in der Herrenabteilung zu beginnen. Dort gab es gerade die Arbeit des „Hosen bürstens“. Die Abteilung war so groß, dass wir einige Tausend Hosen zu bürsten hatten. An der Kante vom Kleiderbügel war eine starke Staubschicht welche die Hose alt aussehen lies. So bin ich zum Verkäufer geworden, eine Arbeit die mir bis heute Freude macht. Täglich neue Menschen kennenzulernen, den Menschen durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu dienen.

Anfangs war ich im Verkauf noch sehr schüchtern, besonders im Umgang mit wohlhabenden Kunden. Die Herren Bauer, Kienböck und Fahrbach waren jedoch geduldige Lehrer und gute Vorbilder als Verkäufer. Sie alle haben nie versucht „Kühlschränke an Eskimos“ zu verkaufen, wie das heute in vielen Branchen üblich ist. Es gab lustige Gemeinschaft untereinander, sobald aber Kunden kamen, standen diese im Mittelpunkt. Durch die große Auswahl im Kaufhaus war es natürlich möglich die Kunden von Kopf bis Fuß einzukleiden. Ja, wir hatten wirklich noch so eine Maschine um Hüte zu dehnen. Bei Feierabend mußten wir jeden Tag kontrollieren ob diese auch abgeschaltet war.

Eine schöne und verantwortungsvolle Aufgabe war für mich als junger Mensch das Auf- und Zusperren des ganzen Kaufhauses. In der Früh hab ich Herrn Hellmer bei seinem täglichen Spaziergang im privaten Park gesucht, er hat mir dann den großen Schlüsselbund fürs Geschäft gegeben. Am Abend, nach dem Zusperren hab ich die Schlüssel im Privathaus der Familie Hellmer abgegeben.

Andere Arbeiten kamen noch dazu. Großkunden wie das Jugendheim Korneuburg zu beliefern, und eben auch Lieferfahrten für das Einrichtungshaus, oft bis in den Bezirk Hollabrunn. Erst nur aushilfsweise, dann hab ich auch einmal ein ganzes Jahr im Hellmer Sporthaus gearbeitet. Für mich als Nichtsportler war das irgendwie komisch. Beim Bespannen der Tennisschläger war viel Muskelkraft erforderlich, beim Verkaufen von Skiern waren zum Glück immer Günther und Herr Sebesta zur Stelle.

Dr. Hellmer hat mir dann auch erlaubt, während der Arbeitszeit zu den Einsätzen der Feuerwehr zu laufen. Nach dem Zivildienst war ich dann ja noch einige Jahre ehrenamtlich bei der Feuerwehr. Er hat immer gelacht wenn der Piepser anschlug und ich vom 1. Stock runter und zur Tür hinaus stürmte. Meist war ich dadurch als Erster im Feuerwehrhaus. Auch der Geschäftsführer war ein sehr vorbildlicher Vorgesetzter, immer freundlich, sehr diplomatisch und doch bestimmt wenn es um das Einkaufsbudget ging. Wir haben auch viel über Ernährung gesprochen, und so wie er früher, trinke ich heute täglich eine Tasse Kaffee in der Früh.

Vor dem etwas erhöhten Schreibtisch des Geschäftsführers war der Packtisch von Frau Erika. Dort gab es eines Tages ein Plakat welches Werbung für einen Lichtbildervortrag von Walter Mauerhofer machte. Das Thema war Gesundheit durch den Biogarten. Da ich in dieser Zeit Vegetarier, und allgemein an gesunder Ernährung interssiert war, ging ich zu diesem Vortrag.

Vom Inhalt des Vortrages weis ich nichts mehr. Was aber mein Leben verändert hat, war die Begegnung mit Menschen, die ihr Leben bewußt mit Jesus Christus leben. Reinhold hat mir dann ein Neues Testament geschenkt, welches ich in ein paar Tagen durchgelesen hatte. Bei den Worten Jesu durfte ich erkennen, dass Er wirklich die Wahrheit ist, die ich schon viele Jahre gesucht hatte. Seit dem 16. April 1987 darf ich sagen, dass ich nun mein Leben Jesus anvertraut habe.

Plötzlich ergab mein Leben einen Sinn. Die Unsicherheiten und offenen Fragen waren dazu da, um ein offenes Herz für Jesus zu haben. Das viele Lesen, das Enttäuscht-sein von den Religionen, das Fremdfühlen in der Gesellschaft waren dazu da, mein Leben dem guten Hirten Jesus Christus anzuvertrauen.

Seither darf ich meinen Beruf als Verkäufer wirklich mit Freude ausüben. Und das „Menschen dienen“ hat den Sinn bekommen, ihnen die schönste Nachricht von Jesus zu erzählen. In der Firma Hellmer durfte ich erleben, dass noch weitere 3 MitarbeiterInnen ebenfalls ein Leben mit Jesus begannen.

Als die Ära Hellmer zu Ende ging war das ein Schock für Stockerau und die ganze Umgebung. Selbst Leute die oft gelästert hatten trauerten dem Kaufhaus Hellmer nach. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die ganze Stadt sich davon nie erholt hat. Die vielen MitarbeiterInnen pflegten lange einen Stammtisch im Cafe Rötzer. Leider habe ich es selber nur ganz selten dahin geschafft.

Bei Johann Kienböck habe ich in seinem Geschäft für Herrenmode selber gearbeitet, bis zu der Zeit als ich auf der MV Doulos ins Ausland ging. Da er selber lange Angestellter war, war er wohl der beste Vorgesetzte den man sich vorstellen kann. Jetzt fahre ich noch als Kunde oder einfach zu Besuch zu ihm.

Auch Walter Fahrbach hat jetzt sein eigenes Geschäft, nicht in der Mode- sondern in der Musikbranche. Hier hat er sein Hobby zum Beruf gemacht.

Manchmal würde ich gerne wissen, was viele andere KollegenInnen jetzt machen. Von Otto und Karl weis ich dass sie weiter in Einrichtungshäusern tätig waren.

Vielleicht möchte ja manche, mancher von Euch diese Seite ergänzen?

(kleo)

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Und wurden zerstreut unter alle Völker

Werer Keller

Und wurden zerstreut unter alle Völker

Die nachbiblische Geschichte des jüdischen Volkes
(antiquarisches Buch)

148eIm Jahr 70 nach Christus wurde der Tempel in Jerusalem zerstört und das Volk Israel in alle Welt zerstreut. Faszinierend zu lesen, dass so viele Stationen der Juden dokumentiert sind. Sie fanden ihre neue Heimat im ganzen Nahen Osten, in nahezu jedem Europäischen Land, in Asien bis nach China, in Nordafrika und in ganz Amerika.
Bemerkenswert dabei ist, dass sie beinahe überall unterdrückt und grausam verfolgt wurden, aber auch oft in den gleichen Orten wieder Zuflucht fanden. Manche Herrscher haben sie eingeladen, in ihr Land zu kommen, deren Nachfolger haben sie wieder vertrieben.
Die großen Religionen wollten sie gerne einverleiben, doch die meisten Juden hielten standhaft an Gott fest. Das war der Hauptgrund ihres Leidens bis ins 18. Jahrhundert.
Ab dem 19. Jahrhundert war es nicht mehr eine Glaubensfrage sondern die uns sehr bekannte Rassenfrage, welche dann das 20. Jahrhundert erschüttert hat.
Besonders gut ist auch das Verhältnis zwischen dem Volk Israel und dem Islam beschrieben, dieses war übrigens über tausenden von Jahren friedlich. Es kam hier immer auf die Kalifen und Sultane an, so handelte auch das Volk.
Immer wieder sehen wir Gottes Zusagen an Abraham. “Wer dich segnet, wird gesegnet werden. Wer dir flucht, wird verflucht werden.” Dieses Versprechen gilt bis heute, darum der Friedensappell dieses Buches: “Segnet Israel, damit Ihr gesegnet werdet”.

(kleo)

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Sterbetag von Keith Green

Heute vor 35 Jahren, am 28. Juli 1982 ist Keith Green bei einem Flugzeugabsturz mit zwei seiner Kinder verunglückt. Die Lebensgeschichte, aufgeschrieben von seiner Frau Melody Green ist heute noch herausfordernd und aktuell wie damals.

Kompromisslos – Keith Green

von Melody Green & David Hazard
ISBN: 978 – 3 – 7751 – 4561 – 9

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Keith Green war bereits als Kind musikalisch hoch talentiert. Als Jugendlicher am Ende der Hippi – Bewegung hat er immer auf den großen Durchbruch gewartet.

Nach einer intensiven spirituellen Reise durfte er mit 21 Jahren Jesus Christus als die Wahrheit erkennen. Konsequenterweise gab er sein ganzes Leben hin um Jesus zu dienen.

Motiviert durch die Herrlichkeit Gottes einerseits und die Grausamkeit der Hölle anderseits begann er mit seiner besonderen Musik Jesus zu dienen. Innerhalb weniger Jahre wurde er zu einem der bekanntesten Musiker für christliche Musik.
Keith sprach sich entschieden gegen die Vermarktung des Evangeliums aus. Bei vielen Konzerten war der Eintritt frei, bei anderen verschenkte er tausende Schallplatten. Niemand sollte wegen Geldmangels vom Evangelium ausgeschlossen sein.
Viele seiner Lieder sind gesungene Predigten, Aufrufe zu einer ernsthaften Nachfolge Jesu.
Keith starb mit 2 seiner 4 Kinder bei einem Flugzeuabsturz, im Alter von 28 Jahren. Seine Lieder und sein Dienst haben viele Menschen motiviert, Jesus ganz treu nachzufolgen.

(kleo)

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Karahundsch-Observatorium

„Karahundsch-Observatorium“ ist seit 2004 die offizielle Bezeichnung von Zorakarer, einer Stein- und Felssammlung in Armenien, über dessen urprüngliche Bedeutung noch viel geforscht wird.

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In der Nähe von Sissian, zwischen dem Fluß Worotan und der Hauptverkehrsader in den Süden des Landes gelegen, war Zorakarer für uns auf der Rückfahrt von Tatev auf dem Programm.

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Zunächst einmal wurden auf diesem Feld 30 Steingräber gefunden, eine davon ist zu besichtigen.

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die offene Grabkammer

Was aber mehr Aufmerksamkeit erregt, sind über 200 Felsbrocken, die scheinbar nach einer bestimmten Ordnung in der Erde stecken. Für diese Ordnung gibt es nun viele Erklärungsversuche. Da die Felsen um die Gräber herum aufgestellt sind, könnten diese so eine Art Wehranlage gewesen sein. Würde man den Zwischenraum mit Erde, Holz und Steinen ausfüllen, könnte daraus eine Art Stadtmauer entstehen, die großen Felsen wären dafür das Fundament.

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Interessanterweise haben viele der Felsen Löcher, welche wohl von Hand durchbohrt wurden. Im einfachsten Sinne könnten durch diese Löcher Seile durchgezogen worden sein, wodurch der Transport erleichtert wurde. Anderseits könnten diese Löcher aber auch einfache Gucklöcher gewesen sein, in Zeiten wo die Mauer intakt war.

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Interessant ist aber, dass manche Felsen so platziert sind, dass durch diese Löcher an bestimmten Tagen im Jahr der Sonnenaufgang zu sehen ist. Solche Entdeckungen rufen natürlich die Astronomen auf den Plan. Könnte die Anlage als Ganzes ein Observatorium in früher Zeit gewesen sein?

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Ebenfalls geforscht wird von Archäologen und Linguisten. Zorakarer bedeutet einfach „Steinarmee“, Karahundsch oder Karahunj bedeutet auch nur „Steinsammlung“. Was die Linguisten stutzig macht ist die Verwandtschaft von Karahunj zu „Stonehenge“. Meiner Meinung nach könnte uns das zurückbringen in die Zeit vor der babylonischen Sprachverwirrung.

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(kleo)

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